Test: Powerbank Anker Powercore+ 13400mAh

Der Sommer naht, die Ferien auch. Wenn man länger unterwegs ist, merkt man rasch, wie abhängig die Geräte sind, die man heute so bei sich hat. Sei es ein Smartphone, Tablet oder eine Kamera, alles läuft heute über integrierte Akkus. Damit man beim Laden nicht auf eine Steckdose angewiesen ist, kann man Powerbanken benutzen, damit lässt sich ein Smartphone oder anderes Gerät unterwegs aufladen. Natürlich muss der portable Stromversorger dazu zuerst normal am Strom geladen werden. Um eine besonders robuste und schicke Powerbank handelt es sich beim Anker Powercore+ 13400mhA

Laut Aussage des Herstellers bietet die Powerbank genügend Leistung, um ein Smartphone 5-6x komplett zu laden. Nun aber der Reihe nach...

Das Gehäuse des kleinen Kraftpaketes ist komplett aus Aluminium produziert, und wirkt mit dem mattschwarzen und abgerundeten Design sehr edel. Das Gewicht von 306 Gramm ist für die Leistung welche aus der Powerbank bezogen wird, vollkommen in Ordnung. Es gibt kleinere und leichtere Geräte, aber natürlich haben die auch nicht diese Leistung.

Kommen wir zu den Funktionen die ich getestet habe. Geliefert wird die Powerbank mit einem Micro-USB Kabel, einer kleinen Schutztasche, sowie einer Anleitung. Um den aktuellen Ladezustand der Bank zu überprüfen, wird kurz auf den Knopf auf der Oberseite gedrückt. Anhand der 10 kleinen
LEDs um den Knopf sieht man sofort, ob die Powerbank noch genügend "Saft" hat, um die Geräte zu laden, die Anzahl der LEDs zeigt also den Ladezustand in an.

Mein Anker war bei der Lieferung ca. 20% gefüllt, so habe ich diese vor der ersten Nutzung komplett geladen, was ca. 4.5h dauerte. Danach ist die Powerbank vollgeladen und einsatzbereit. Die Ladezeit lässt sich über die integrierte QuickCharge V3 – Funktion noch beschleunigen. Das ist auch an der Bezeichnung "+" hinter dem Produktnamen zu erkennen. Dazu sind allerdings auch Ladegeräte nötig, welche diese Funktion unterstützt. Anker bietet diese Geräte natürlich an, ich hatte aber nur ein normales Ladegerät ohne die QuickCharge - Funktion zur Verfügung.

Natürlich mussten für die ersten Tests meine diversen Geräte herhalten. Als Erstes war mein Windows Phone an der Reihe. Angeschlossen an einer der beiden Buchsen begann das Smartphone sofort zu laden. Da auch das Ladekabel einen Einfluss auf die Geschwindigkeit hat, habe ich dazu das separate Anker USB-Ladekabel verwendet, um auch möglichst verlustfrei zu laden. Nach knapp 3 Stunden war mein Gerät wieder vollgeladen. Auch zB. ein Android-Tablet und das Smartphone können gleichzeitig an den beiden 2,4A Ausgängen geladen werden. Das Gerät erkennt selber, was die optimale Ladespannung für das angeschlossene Gerät ist, und lädt entsprechend schnell und sicher.

Wirklich praktisch ist das Gerät natürlich auch auf Reisen. Meine digitale Kamera lässt sich über USB- Anschluss laden, was bei längeren Reisen ohne regelmässige Stromversorgung sehr nützlich ist. Da digitale Kameras sehr akkuhungrig sind, besteht die Möglichkeit auch während des Tages die Akkus immer kurz zu laden, wenn die Kamera nicht benutzt wird, und das von der Kamera unterstützt wird. Ebenso wenn man mal länger unterwegs ist und der Akku vom Smartphone schlappmacht. Wobei ich diese Ladetechnik eher für den Notfall einsetzen würde, denn ein Akku sollte idealerweise immer komplett geladen werden.

Wenn keine Geräte angeschlossen sind, schaltet sich die Powerbank automatisch ab, und zeigt bei erst bei Druck auf den Knopf mit den LEDs die verbleibende Restkapazität an.
Während meinen Tests war ich immer wieder erstaunt, wie rasch meine angeschlossenen Geräte wieder aufgeladen waren. Ich habe die Ladezeiten für mein Windows Phone kurz einmal notiert, dabei habe ich das Smartphone mit einer Kapazität von 7% Akku an der Powerbank (Anker 60%- Restkapaziät) angehängt. Nach einer Stunde war der Akku bereits 58% geladen (Anker 50%), nach weiteren 75 Minuten war der Akku komplett geladen, der Anker zeigte mir immer noch 50% Restkapazität an. In der Praxis habe ich während einer Woche 4x mein Smartphone komplett geladen, 2x mein Tablett, was ungefähr den Angaben des Herstellers entspricht. Die Powerbank wieder komplett zu laden, dauert halt entsprechend lange (ca. 5 Std), dafür hat man aber anschliessend genügend Leistung um unterwegs genügend Strom bei sich zu haben, falls mal länger keine Steckdose in Reichweite ist. Zudem würde die Ladung mit dem Quick Charge V3 Ladegerät noch rascher erfolgen, welches ich aber nicht getestet habe.

Alles in Allem finde ich die Powerbank perfekt. Leistung, Grösse, Gewicht und Preis sind vollkommen in Ordnung und entsprechen meinen Erwartungen. Die Powerbank wird sicher im Reisegepäck liegen für meine nächsten Ferien.

Anmerkung der Redaktion: Die 13400mAh-Version aus dem Review ist leider momentan ausverkauft. Nachfolgend darum vergleichbare und alternative Modelle von Anker. Yonc.ch wünscht viel Spass beim Shoppen! :)

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