OLIGHT SR92 – Erfahrungsbericht

Ein Erfahrungsbericht für die Olight SR92 – Besten Dank für die Mühe Rolf :-]

OLIGHT SR92

Die Olight SR92 wird in einem hübschen, recht robusten Aluminiumkoffer ausgeliefert, worin die Lampe samt Ladegerät gut geschützt ist.

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von links: SR90, SR91, SR92 & SR51

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von links: SR90, SR91, SR92 & SR51

 

Die Lampe liegt gut in der Hand. Die „Eier-Handgranaten“ Oberfläche hat Vor-und Nachteile. Trägt man die Lampe über längere Zeit in der Hand herum, spürt man wegen des stattlichen Gewichtes die raue Oberfläche in der Handfläche. Beim Gebrauch mit Handschuhen oder mit nassen Händen, die Olights sind ja wasserdicht, hat diese Oberfläche sicher den Vorteil, dass sie griffiger ist als jene mit einer glatten Struktur.

Die mitgelieferte Trageschlaufe ist bei dem Gewicht nötig, denn sehr lange hält man den Scheinwerfer nicht in der Hand, zu stark zieht der schwere Lampenkopf nach unten.

Den Ein/Aus-Schalter an der Seite des Lampenkörpers finde ich praktisch. Einzig, dass man die Helligkeit nur in zwei Stufen wählen kann finde ich schade. Sehr praktisch finde ich die Anzeige des Ladezustandes des Akkus mittels 4 LED’s. So erlebt man keine bösen Überraschungen, dass man plötzlich wegen leerem Akku im dunkeln steht.

Das Handteil mit dem Akku kann bei Bedarf durch ein aufgeladenes Handteil durch abschrauben vom Lampenkopf ausgetauscht werden.

Der Akku ist mit einem elektronischen Überlastungsschutz versehen wie ich ungewollt erfahren musste. Von einem Tag auf den anderen funktionierte der Scheinwerfer nicht mehr :( Die vier Ladezustands Anzeigen blieben beim Drücken des Testknopfes dunkel. Da die Olight am Abend zuvor noch aufgeladen wurde, tippte ich auf einen Defekt. Ich versuchte die SR92 mit dem Akku meiner SR90 wieder zum Leben zu erwecken, doch auch das nützte nichts. Nun ging  bei beiden zwei Akkus nichts mehr. Darauf steckte ich das Ladekabel an die Lampe, wobei mir auffiel, dass die sonst dauernd leuchtende rote Ladekontrolleuchte in langsamem Rhythmus blinkte. Meine letzte Idee war nun, den Lampenkopf vom Akku loszuschrauben und separat mit dem Ladegerät zu verbinden . Und siehe da,  die Elektronik im Akku wurde damit offenbar „zurückgesetzt“ J. Beide Akkus funktionierten wieder.  In der Gebrauchsanleitung konnte ich nichts über diesen Vorgang finden. Mit meinem Fluke Multimeter habe ich dann einen massiven Kurzschluss von 0,3 Ohm im Lampenkopf der SR90 festgestellt. Der  defekte Lampenkopf wurde mir von „yonc.ch“ problemlos ersetzt.

Nun zum eigentlichen Zweck der Lampe, viel Helligkeit ins Dunkel der Nacht zu bringen. Dies erfüllt die SR92 sehr gut mit einer breiten, hellen Ausleuchtung. Die drei einzelnen Kreise der Led-Lichtkegel sieht man nur bis etwa 2m Entfernung vom zu beleuchtenden Objekt. Auf weitere Distanz ist nur noch ein einziger Spot auszumachen.  Die Lichtfarbe hat im Vergleich zur SR90 einen leichten Gelbton. Denselben Farbton hat auch die SR51.

Ein Gimmick das mir aufgefallen ist, der rote Dichtungsring an der Frontlinse leuchtet nach Gebrauch der Lampe nach. Dies übrigens auch bei der SR51 und SR90. Ich muss zum Beispiel wenn es Nacht wird manchmal unsere zwei Stubentiger in Nachbars Garten suchen um sie nach Hause zu holen, was mit der SR92 meistens sehr gut gelingt.

Fazit des Testes: Die Olight SR92 eignet sich sehr gut zur breiten Ausleuchtung von Objekte auch in grösseren Entfernungen.

Direkt zu den Olight SR Suchscheinwerfer.

Beamshots

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Kontrolle

 

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links SR90, rechts SR92

Entfernung ca. 80 – 100m.

Rolf Hermann

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