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Olight S1 Mini Baton Taschenlampe

Olight S1 Mini Baton

Mit der Baton Serie stellt Olight schon seit einigen Jahren sehr hochwertige Taschenlampen für den täglichen Gebrauch (EDC) her. Das neuste und bisher kleinste Mitglied der Baton Serie heisst S1 Mini. Diese kommt gleich in zwei verschiedenen Versionen. Neben der «normalen» Version mit 600 Lumen gibt es auch eine HCRI Version mit 450 Lumen. Wie klein die S1 Mini wirklich ist, was es mit der HCRI Variante auf sich hat und welche weiteren Innovationen die Taschenlampe bietet, erfahrt ihr in diesem Review.

Unboxing


Wie auch andere Lampen von Olight wird die S1 Mini in einer Kartonschachtel geliefert. Der Aufdruck der beiden Versionen unterscheidet sich dabei leicht und es ist gut erkennbar, um welche Version es sich handelt.

Beim Öffnen springt einem gleich eine Anleitung entgegen, die das weitere Auspacken erklärt. So war das auch bei der S10R Baton III gelöst. Aus der Schachtel kommt anschliessend ein Stück Karton, an dem sowohl die Lampe wie auch das Zubehör verstaut sind. Als Zubehör liefert Olight ein Micro USB Ladekabel, ein Lanyard und die Bedienungsanleitung.

Wie man die Lampe selbst vom Karton befreit, erklärt die bereits erwähnte Anleitung. Hat man sie befreit, muss man vor dem ersten Einschalten den Isolator vom Akku entfernen. Ausserdem habe ich den Akku vor der ersten Benutzung voll aufgeladen.

Die Unterschiede

Das Unboxing Erlebnis ist bei beiden Versionen der S1 Mini dasselbe. Die Unterschiede zeigen sich erst nach dem Auspacken. Optisch unterscheiden sich die Lampen hauptsächlich durch die verbaute Linse. Die HCRI Version hat eine flache, matte Linse während die Linse bei der normalen Version klar und mit einer Vertiefung versehen ist. Ein weiterer Unterschied ist die Beschriftung am Ende der Lampe. Die HCRI Version wird hier klar mit «HCRI» beschriftet, während die normale Version hier keine Aufschrift trägt.

Die wahren Unterschiede verbergen sich allerdings im Innern. Dies zeigt bereits ein Blick aufs Datenblatt. Die HCRI Variante liefert maximal 450 Lumen, wobei die normale Variante mit 600 Lumen auftrumpfen kann. Auch die weiteren Helligkeitsstufen sind bei der HCRI Variante leicht schwächer.

 

Doch worin liegt nun der Vorteil der HCRI Version und was bedeutet überhaupt HCRI? Die Abkürzung HCRI steht für «High Color Rendering Index» auf Deutsch «Hoher Farbwiedergabeindex». Und was ist der Farbwiedergabeindex? Der CRI gibt an wie gut ein Leuchtmittel Farben wiedergibt. Als Referenz gilt dabei das Sonnenlicht. Das Maximum des CRI beträgt 100. Hat ein Leuchtmittel einen CRI von 100, werden die Farben unter diesem Licht gleich dargestellt, wie im Sonnenlicht. Dies wirkt für das menschliche Auge sehr natürlich und wir empfinden die Farben als angenehm. Der CRI bei der normalen Version liegt bei 70, die HCRI Variante hat einen CRI von 90. Auch die HCRI Version ist also noch nicht so «gut» wie Sonnenlicht, allerdings einiges besser als die normale Version. Es ist nicht ganz einfach, diesen Unterschied auf einem Bild festzuhalten. Die nachfolgenden zwei Bilder wurden beide mit Weissabgleich «Sonnenlicht» aufgenommen. Bei genauer Betrachtung sieht man, dass die Farben bei der HCRI Variante natürlicher wirken, als bei der normalen Version.

Erzielt wird der bessere CRI durch die Verwendung einer anderen LED. Hier kommt eine Cree XP-G3 CW LED zum Einsatz, während die normale S1 Mini mit Cree XM-L2 LED geliefert wird. Der Unterschied in der Helligkeit wird besonders im Dunkeln sichtbar. Auch hier macht sich die bessere Farbwiedergabe der HCRI Version bemerkbar. Beim spazieren im Wald hätte ich aber lieber eine etwas hellere Taschenlampe dabei, der Farbwiedergabeindex ist mir dabei ziemlich egal. Und auch um das Schlüsselloch zu finden, oder bei anderen Aktivitäten, für die eine EDC Lampe gedacht ist, ist der CRI wohl kaum relevant. Wer in der HCRI Version einen Vorteil sieht, darf gerne einen Kommentar hinterlassen.

Innovation


Ich durfte schon einige Taschenlampen von Olight testen. Dabei gibt es zwischen den verschiedenen Lampen einige Gemeinsamkeiten. So ist beispielsweise die Bedienung bei fast allen neueren Taschenlampen von Olight identisch. Ebenfalls die gute Verarbeitungsqualität und der Schalter mit eingebauter Akku-LED sind typisch für Olight. Neu bei der S1 Mini ist der mitgelieferte Clip. Dieser ist auf zwei Seiten gebogen, sodass er auch auf zwei Seiten befestigt werden kann. Ausserdem kann er nur in einer Position an der S1 Mini befestigt werden. Das hat den Vorteil, dass man den Schalter immer gegenüber vom Clip findet.

Auch den verwendeten Akku gab es so noch bei keiner anderen Lampe von Olight. Dieser ist direkt über Micro USB aufladbar. Dies ist sehr praktisch, da man kein spezielles Ladegerät braucht. Der Akku lässt sich an jedem USB Anschluss oder USB Ladegerät aufladen. Olight liefert nur das USB Kabel, nicht aber ein Ladegerät. Ein Nachteil ist, dass der Akku zum Laden aus der Lampe entfernt werden muss. Dies bleibt einem bei einem magnetischen Ladeanschluss, wie ihn beispielsweise die M2R Warrior verwendet, erspart.

Was mir bereits aufgefallen ist, als ich die S1 Mini das erste Mal auf der Homepage von Olight gesehen habe, ist die neue Oberflächentextur. Die ganze Oberfläche ist von kleinen Kerben übersäht. Optisch gefällt mir die Oberfläche der S1 Mini sehr gut. Olight verspricht einen besonders angenehmen Grip. Das kann ich so nicht bestätigen. Die Lampe fühlt sich an, wie jede andere auch. Ich sehe hier keinen Vorteil zur bisherigen Oberflächentextur, wie etwa derjenigen bei der S10.

Klein, Kleiner, S1 Mini Baton


Ist die S1 Mini Baton wirklich die kleinste Taschenlampe der Baton Serie? Ich habe alle meine Baton Lampen, plus noch die H1 Nova, zum Vergleich hervorgenommen. Wie das folgende Foto zeigt, ist die S1 Mini tatsächlich die Kleinste. Im Vergleich zur S Mini CU ist sie allerdings nur 0.5 mm kürzer. Das zweite Bild zeigt den Grössenunterschied zwischen der S1 Mini und dem kleinsten (mir bekannten) Nutellaglas (25g).

Die S1 Mini ist so klein, dass man sie im Alltag problemlos immer dabeihaben kann. In die kleine Tasche meiner Jeans, welche ursprünglich für Taschenuhren gedacht war, passen sogar zwei der kleinen Lampen. Die S1 Mini ist also perfekt, um sie immer dabei zu haben.

 

Weitere Informationen


Für alle, die bisher noch nicht genug erfahren haben, gibt es hier noch einige weitere Fakten zur Olight S1 Mini Baton. In der Endkappe ist ein Magnet verbaut. Dieser ist nicht besonders stark. Die Taschenlampe lässt sich damit sowohl an waagrechten wie auch senkrechten Flächen befestigen. Je nach Oberfläche kann es aber sein, dass sie an senkrechten Flächen nach unten rutscht.

Ich mag keine Clips und bin deshalb froh, dass sich dieser auch entfernen lässt. Unter dem Clip ist zu sehen, in welche Richtung der Akku eingelegt werden muss. Ausserdem ist dort das CE Prüfzeichen eingraviert.

Beim Laden leuchtet der Akku rot. Sobald er voll ist, beginnt er grün zu Leuchten. Interessant, dass Olight hier neben dem USB Anschluss und der Ladelektronik auch noch Platz für eine «Anzeige» gefunden hat. Trotz dem USB Anschluss ist der Akku nicht grösser geworden als jener der S10 Baton III. Ausserdem hat er die gleiche Kapazität von 650mAh. Im Vergleich zu einer CR123A Batterie ist der Akku allerdings etwas länger.

Fazit


Ich sehe keinen Vorteil in der HCRI Version der Olight S1 Mini. Wenn ich nachts unterwegs bin, möchte ich möglichst viel Licht haben, die Farbwiedergabe ist mir dabei nicht wichtig. Ich bevorzuge also die normale Version, welche mich mit ihrer Helligkeit von 600 Lumen und der geringen Grösse überzeugt hat. Die Verarbeitung ist, wie von Olight gewohnt, sehr gut. Den Akku mit integriertem Ladeanschluss finde ich sehr praktisch. Denn auch das Laden ausserhalb der Lampe hat einen Vorteil: Ich kann die Lampe mit einem zweiten Akku weiter nutzen, während der erste Akku geladen wird. Das fehlende Netzteil im Lieferumfang vermisse ich nicht, da ich genügend USB Ladeadapter herumliegen habe. Wer also eine kleine Taschenlampe für den täglichen Gebrauch sucht, dem kann ich die Olight S1 Mini Baton uneingeschränkt empfehlen.

Olight

Olight S1 MINI HCRI Baton LED Taschenlampe

CHF 58.50 CHF 65.00Zum Produkt

Olight

Olight S1 MINI Baton LED Taschenlampe

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  • Olight S1 Mini

    Der Vergleich Olight S1 Mini Normalversion vs HCRI Version ist sehr aufschlussreich. Ich habe noch eine Frage:
    Lässt sich der mitgelieferte Akku 3,7 V mit USB-Anschluss auch in einer Olight S10R BATON III mit Magnet-Anschluss betreiben und aufladen? Für jeden Hinweis danke ich im voraus bestens.

  • Olight S1 Mini

    Ja, der Akku lässt sich auch in einer S10R Baton III betreiben. Allerdings kann er nicht in der S10R aufgeladen werden! Dazu ist ein spezieller Akku von Olight nötig, bei dem der Minuspol auf derselben Seite wie der Pluspol liegt. Für weitere Informationen kann ich dir auch mein Review zur S10R Baton III empfehlen.

    Passender Akku: https://www.yonc.ch/detail/index/sArticle/53724
    Review: https://www.yonc.ch/blog/s10r-baton-iii-was-hat-die-neue-olight-lampe-zu-bieten

  • Vorteil HCRI

    Danke für den Vergleich. Der Vorteil der HCRI LED Version liegt auf der Hand. Diese Version ist für die Farbwiedergabe für die Fotografie äusserst interessant! Leider ist die Lichtausbeute noch etwas bescheiden. Wenn da was stärkeres kommt, bin ich wieder dabei.

  • Batterie mit Micro-USB-Lademöglichkeit

    Hallo,
    welche Batterie wird oben mit dem Micro-USB-Slot abgebildet?

    Danke!

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