Bis 21.12. um 17 Uhr bestellen & freuen!

Olight M2R Taschenlampe

Mit der M2R hat Olight eine Taschenlampe für den taktischen Einsatz entwickelt. Speziell ist dabei das Bedienkonzept über zwei unterschiedliche Schalter. Mit maximal 1500 Lumen ist sie für ihre Grösse ausserdem sehr hell. Was die M2R alles aushält und ob sie sich auch für den privaten Gebrauch eignet, erfahrt ihr in diesem Review.

Unboxing
Noch bei keiner anderen Taschenlampe war der Begriff «Unboxing» so treffend wie bei der M2R. Denn bei der Verpackung hat sich Olight wieder einmal etwas neues Ausgedacht und einige Boxen ineinander verschachtelt. Ich frage mich langsam was bei Olight mehr Zeit in Anspruch nimmt. Die Entwicklung der Taschenlampe, oder das austüfteln der Verpackungen.

Auf den ersten Blick sieht die Verpackung aus wie üblich. Die M2R wird in einer Kartonschachtel geliefert, welche mit den wichtigsten Informationen zur Lampe bedruckt ist. Bereits von aussen erkennt man, ob es sich um die «cool white» oder die «neutral white» Version der Taschenlampe handelt. Die beiden Versionen unterscheiden sich dabei nur in der Farbtemperatur und nicht in der Helligkeit. Hier kann also jeder selber entscheiden, welcher Farbtemperatur man als angenehmer empfindet. Öffnet man die die Verpackung erscheint eine zweite Schachtel.

Durch den Plastikdeckel sieht man bereits die M2R. Daneben sind einige Informationen zur Bedienung der Taschenlampe aufgedruckt. So erklärt der Aufdruck bereits wie man zwischen dem «normalen» und dem «taktischen» Modus umschaltet. Ausserdem wird der Kunde darauf hingewiesen, dass vor der ersten Verwendung ein Isolator zwischen Akku und Tailcap entfernt werde muss und man die Lampe als erstes einmal Aufladen sollte.

Der Plastikdeckel lässt sich nach oben wegklappen und die Taschenlampe entnehmen. Neben der Lampe befindet sich bereits die nächste Box in welcher das Zubehör untergebracht ist. Darin soll sich gemäss Aufdruck ein Holster, das Ladekabel und ein Lanyard befinden. Öffnet man die dritte und letzte Box findet man zuerst aber nur das erwähnte Holster.

Ladekabel und Lanyard sind im Inneren des Holsters verstaut. Wie ich finde eine clevere Idee, um Platz bei der Verpackung zu sparen. Wie von Olight empfohlen, habe ich die M2R als erstes ans Ladekabel angeschlossen und den Akku vollständig aufgeladen. Dabei sollte man nicht vergessen den Isolator am Akku zu entfernen.

Laden lässt sich die M2R ganz einfach mit dem mitgelieferten USB Kabel. Das runde, magnetische Ende lässt sich ganz einfach hinten an der M2R befestigen. Ein Netzteil befindet sich leider nicht im Lieferumfang. Man benötigt zum Laden also ein USB Ladegerät, oder man hängt die Lampe an den USB Anschluss des Computers. Wer bereits ein Charging Dock von Olight besitzt, kann die M2R auch darauf laden.

An dieser Stelle nochmals einige Worte zum mitgelieferten Zubehör. Dieses ist, abgesehen vom fehlenden Netzteil, sehr umfangreich. Neben den bereits erwähnten Dingen (Holster, Ladekabel, Lanyard) ist auch der ebenfalls schon erwähnte Akku mit 3500mAh und ein Clip zur Befestigung der Lampe dabei. Ausserdem befindet sich in der Verpackung noch eine kleine Broschüre von Olight und selbstverständlich auch die Bedienungsanleitung in verschiedenen Sprachen. Akku und Clip sind bereits in bzw. an der Taschenlampe befestigt. Insgesamt liefert Olight mit der M2R ein tolles Gesamtpacket, welches sehr ansprechend verpackt ist.

Die Taschenlampe
Die M2R ist wie von Olight gewohnt sehr sauber und hochwertig verarbeitet. Sie ist komplett schwarz, mit einigen weissen und blauen Akzenten. So sind das Olight Logo, Modellbezeichnung und ein CE Prüfzeichen auf der Oberfläche graviert. Der Ring um den Schalter sowie an der Vorderseite sind blau gefärbt/eloxiert.

Speziell an der M2R ist das Bedienkonzept. So ist nicht nur ein, sondern zwei Schalter eingebaut. Einer befindet sich auf der Seite, der andere am Ende der Lampe. Der Seitenschalter funktioniert dabei so, wie man es von anderen Olight Lampen kennt. So lässt sich die Lampe über diesen Schalter ein- und ausschalten, zwischen den verschiedenen Modi wechseln und die Taschenlampe gegen versehentliches Einschalten sperren. Für den Schalter am Ende der Lampe gibt es zwei verschiedene Betriebsmodi. Den «normalen» und den «taktischen» Modus. Ausserdem hat der Schalter zwei Druckstufen, ähnlich wie der Auslöser einer Kamera. Durch leichtes drücken lässt sich die Lampe bereits einschalten. Drückt man den Schalter komplett durch, bietet er noch eine zweite Funktion.

Im «normalen» Modus erreicht man durch leichtes drücken zuerst den Turbo Modus. Dieser geht wieder aus, sobald der Schalter losgelassen wird. Drück man den Schalter ganz durch, bleibt der Turbo Modus dauerhaft eingeschalten. Im «taktischen» Modus kommt man ebenfalls zuerst in den Turbo Modus, welcher nur solange leuchtet, wie der Schalter gedrückt wird. Drückt man im «taktischen» Modus den Schalter ganz durch, erreicht man den Stroboskopmodus. Etwas seltsam ist der Fakt, dass der Turbo Modus in den beiden verschiedenen Einstellungen nicht gleich hell ist. Nur im «taktischen» Modus erreicht man die maximalen 1500 Lumen. Im «normalen» Modus leuchtet die M2R mit «nur» 1000 Lumen.

 

Neben diese Modi gibt es noch folgende Helligkeitsstufen, welche über den Seitenschalter erreicht werden.

-        Moonlight    | 1 Lumen                                  | 25 Tage

-        Low                   | 15 Lumen                               | 70 Stunden

-        Med2               | 60 Lumen                               | 20 Stunden

-        Med1               | 250 Lumen                            |6 Stunden 15 Minuten

-        High                  | 700 Lumen                            |2 Stunden

-        Turbo               | 1500 bzw. 1000 Lumen |3 Minuten + 120 Minuten

Für Licht sorgt übrigens eine XHP35 LED von Cree. Diese sitzt hinter einem «Orangenhaut» Reflektor, also einem Reflektor welcher eine raue Oberfläche hat, ähnlich wie die Haut einer Orange. Ebenfalls interessant, die M2R steht sowohl mit der LED nach oben, wie auch mit der LED nach unten gerichtet. Vor allem Ersteres ist interessant, um die Lampe als indirekte Beleuchtung aufzustellen. Das Ende der Lampe ist ausserdem magnetisch. So kann die M2R an magnetischen Oberflächen befestigt werden.

Der Härtest
Als Härtetest habe ich mich dazu entschieden, die M2R einzufrieren. Diesen Test habe ich bereits mit der R50 Pro Seeker LE (Link: https://www.yonc.ch/blog/ueberlebt-die-r50-pro-den-haertetest) durchgeführt, welche den Test leider nicht ganz bestanden hat. Ich wollte Olight also nochmals eine Change geben und habe auch die M2R für einige Stunden in die Gefriertruhe gelegt. Da die M2R für taktische Anwendungen entwickelt wurde, muss sie einiges aushalten. Eingefroren zu werden gehört wohl nicht zu den alltäglichen Bewährungsproben einer Taschenlampe, dennoch sagt es einiges über die Stabilität und Verarbeitungsqualität aus. Als ich die Lampe nach einigen Stunden aus der Gefriertruhe holte, war sie in einem Eisblock eingeschlossen. Sie leuchtete noch, das war schonmal ein gutes Zeichen.

Danach befreite ich die M2R aus dem Eisklotz und begann ihre Funktion zu testen. Der Schalter auf der Rückseite funktionierte noch einwandfrei. Obwohl die Lampe sehr kalt war, liess sich der Schalter problemlos betätigen. Auch der seitliche Schalter funktionierte ohne Probleme. Ich konnte wie gewohnt durch die verschiedenen Helligkeitsstufen schalten. Soweit schien also alles in Ordnung zu sein. Die interessante Frage war nun, ob wirklich kein Wasser ins Innere eindringen konnte, wie es bei der R50 leider der Fall war. Und auch hier wurde ich positiv überrascht. Im Innern befand sich kein einziges Tröpfchen. Der Akku war absolut trocken und auch am Schalter war kein Wasser sichtbar.

Die M2R hat den Test also bestanden! Olight hat mit der M2R wirklich eine sehr gut verarbeitete Taschenlampe entwickelt. Auch der Schalter am Ende der Lampe scheint absolut wasserdicht zu sein.

Hinweis: Obwohl die M2R den Test in meinem Fall bestanden hat, empfehle ich es nicht, die Taschenlampe einzufrieren. Laut Olight ist die M2R nach IPX8 wasserdicht. Es gibt aber keine Garantie dafür, dass sie auch das Einfrieren übersteht.

Fazit
Olight entwickelt ihre bereits sehr guten Taschenlampen weiter. An der Qualität der M2R ist absolut nichts auszusetzen. Die Lampe ist schön verpackt und kommt mit allem nötigen Zubehör. Besonders gut gefällt mir, dass der Akku bereits im Lieferumfang dabei ist. Das sich dieser auch gleich in der Lampe laden lässt, ist ein weiterer positiver Punkt. Nur ein Netzteil vermisse ich an dieser Stelle. Der Schalter am Ende der Lampe ist im Dunkeln extrem schnell zu finden. So entfällt das lästige drehen und ertasten, bis man die Lampe endlich richtig in der Hand hält um sie einzuschalten. Genau deshalb finde ich es etwas schade, dass dieser Schalter nur für so wenige Funktionen verwendet werden kann. Ein Modus, in welchem sich mit beiden Schaltern zwischen den verschiedenen Helligkeitsstufen wechseln lässt, fände ich sehr praktisch. Allgemein merkt man, dass das Bedienkonzept auf taktische Anwendungen ausgelegt ist. Was ich allerdings nicht verstehe ist, weshalb die maximalen 1500 Lumen nur im «taktischen» und nicht im «normalen» Modus erreicht werden. Trotz der leichten Kritik bei der Bedienung kann ich die M2R auf jeden Fall empfehlen. Und das nicht nur für den beruflichen, sondern auch für den privaten Gebrauch.

Olight

Olight M2R Akku LED Taschenlampe

CHF 129.00Zum Produkt
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

© 2018 by YONC Trading AG