Olight HS2 - Stirnlampe

Ein Dankeschön an Yonc.ch, dass sie mir die neue Stirnlampe Olight HS2, welche speziell für Jogger konzipiert wurde, zum Testen geschickt haben.

Gerade weil sie speziell für Sportaktivitäten designt und konzipiert wurde, nahm es mich brennend wunder, wie sie sich im Alltag eines Fotografen, welcher auch mal in eiserner Kälte bei Nacht unterwegs ist, schlägt.

Olight

Olight HS2 LED Stirnlampe

CHF 85.00Zum Produkt

Die Olight HS2 wird in einer kompakten, aber dennoch robusten und hochwertig gefertigten Box geliefert. Darin enthalten ist die eigentliche Stirnlampe, ein Mini-USB-Aufladekabel sowie zwei Ersatzklammern für die Befestigung des Kabels am Stirnband.

Nimmt man den Inhalt aus der Box, so hält man eine nur gerade mal 117 Gramm schwere und sehr hochwertig verarbeitete Lampe in der Hand. Das geringe Gewicht lässt die Lampe während dem Tragen rasch vergessen, was für mich ein sehr positiver punkt ist.

Trotz dem Fehlen eines Mittelbandes über dem Kopf verrutscht die Lampe nicht.

 

as Band lässt sich sehr einfach verstellen, wobei man allerdings beachten muss, dass die Lampe noch mittig der Stirn sitzt.

 

Betrachtet man die Leuchte genauer, so sieht man zwei verschiedene Lampen.

Hinter der Doppeloptik befinden sich 2 kaltweiße XP-G2 LED’s. Eine ist für Spot [rechte Seite] und eine für Flood linke Seite], also rechts für die Weitsicht und links für den Nahbereich. Diese kann man zusammen oder getrennt anschalten.

Bei maximaler Leistung erreichen die LED's bis zu 400 Lumen, was für eine Nacht im Zelt absolut ausreichend war.

Auf der Rückseite des Stirnbandes befindet sich der Akku Pack. Der LiPo-Akku kommt mit einer Leistung von 2'000mAh. Für einen Spaziergang oder eine Joggingrunde bei weitem ausreichend, fällt die Leistung bei einem Fotografie Abenteuer allerdings eher negativ auf.

Vier blaue LED's zeigen bei Betätigung des blauen Druckknopfes für 3-4 Sekunden die aktuelle Akkuleistung an.

Wie vorhin kurz angedeutet, war für meinen Einsatz der Lampe die Akkuleistung bei weitem nicht ausreichend.

Die nebenstehende Tabelle zeigt die erreichbare Einsatzdauer bei den verschiedenen Helligkeiten.

Als ich die Lampe im Einsatz hatte, befand ich mich auf 2500 Meter über Meer bei geschätzten -5°C. Bei dieser Kälte ist es normal, dass die Akkus schneller an Leistung verlieren, weshalb ich die Lampe die meiste Zeit auf der Low beam_Low Stufe hatte, wobei ich bei Weitem keine 18h Betriebsdauer hätte erreichen können, geschweige bei 400 Lumen 2h

Geladen wird der Akku über das mitgelieferte mini-USB-Kabel. Die vier blauen LED's zeigen während dem Ladevorgang den Ladefortschritt an.

Bei komplett entleertem Akku benötigt man um die drei Stunden, bis er wieder bei 100% geladen ist.

Der Anschluss befindet sich am Akku Pack hinter einer Gummiabdeckung, welche mit etwas Gefummel leicht entfernbar ist. 

Die Lampe wird über eine Verbindungsstelle mit dem Akku verbunden. Auch hier wird ein mini-USB-Anschluss verwenden, welcher einen entscheidenden Vor- aber leider auch Nachteil mit sich bringt.

Sollte der Akku mal leer sein, aber die Lampe wird noch gebraucht, so kann man über das Kabel und einer PowerBank die Lampe weiterhin benützen. Möchte man die Lampe aber mit dem Stecker verbinden, so muss man erst einen kleinen Wiederstand, eine Art Schutz vor Feuchtigkeit, überwinden. Diese Überwindung ist relativ kraftaufwändig und mit kalten Fingern beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Dies wird aber meiner Vermutung nach nach einigen Benutzungen immer leichter gehen.

Gesteuert wird die Lampe gerade mal mit dem einen blauen Knopf, welcher sich direkt an der Stromversorgung befindet. Ich habe versucht, die Funktionen möglichst einfach zu erläutern:

Um die Lampe einzuschalten, betätigt man den Knopf kurz. Die Lampe leuchtet im Paarmodus von Spot+Flood in der hellsten Stufe. Möchte man die Lampe ausschalten, so muss der Knopf ca. 1,5 Sekunden gedrückt werden. Um die Helligkeit, egal in welchem Lampenmodus, zu ändern, muss der Knopf, wenn die Lampe an ist, kurz gedrückt werden. Möchte man zwischen dem Spot und dem Flood Modus wechseln, so muss der Knopf mit einem Doppelklick betätigt werden.

Ebenfalls mit an Board ist eine SOS Funktion. Diese wird aktiviert, wenn der Knopf drei Mal hintereinander betätigt wird.

Eine Memoryfunktion gibt es leider nicht. Die Lampe startet immer im Spot+Flood High Modus. Beim Ein- und Ausschalten dimmt die Lampe langsam auf und ab, was sehr angenehm ist für Auge und Mensch.

 

Der Lampenkopf kann um 90° nach oben oder nach unten geneigt werden. Dies geschieht sehr geschmeidig, so dass sich der Lampenkopf nicht von selbst verstellt.

Ebenfalls gut durchdacht ist die Möglichkeit, das Stirnband und die Lampe zu trennen. Somit ist es möglich, das Band zu waschen.

 

Fazit:

Ich konnte es nicht ausprobieren, aber ich kann mir vorstellen, dass diese HS2 eine top Stirnlampe für den Sport ist. In meinem Einsatzgebiet konnte sie sich bis auf ein Paar Ausnahmen gut behaupten. Der Akku müsste für mein Einsatzgebiet noch um einiges verstärkt und die Lösung mit der Stromverbindung zwischen Akku und Leuchte besser durchdacht werden.

Die Leuchtkraft könnte mit 400 Lumen noch etwas höher sein, ist aber für den Sportbereich und auch ausserhalb ausreichend. Ebenfalls wünschte ich mir eine Memoryfunktion, welche den zuletzt verwendeten Modus und die Lichtstärke speichern würde, sodass diese beim erneuten Einschalten wieder vorhanden wären.

 

Ramon Dürr, www.ramon-duerr.ch

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