Nextorch myTorch 18650 Review

Testbericht NEXTORCH myTorch 18650 

Als ich von der neuen myTorch 18650 Taschenlampe gelesen habe, ergriff mich meine Neugier. Ich musste sie haben. Bei meinem Arbeitgeber sind Taschenlampen DAS Accessoire, jeder will die neuste, beste und coolste Taschenlampe besitzen und jetzt…bin ich es. Immer sagte ich, eine Taschenlampe, welche am PC programmierbar ist…das ist die nötige Erfindung.

Und nun gibt es diesen Service, exklusiv von myTorch. Die erste Taschenlampe, welche mit dem PC verbunden und mit verschiedenen Lichtmodis versehen werden kann. Als ich das Paket erhielt, packte ich die Lampe gleich aus. Die Verpackung kam sehr schlicht daher, was meine Erwartungen zuerst ein wenig dämmte. Ist es wirklich so einzigartig? Im Paket enthalten waren die Taschenlampe, einen Nextorch 18650 Akku sowie ein USB-Kabel.

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Ich setzte die Taschenlampe gleich zusammen und testete die drei eingestellten Lichtmodis. Beim Testen fiel mir der erste Minuspunkt auf. Wenn man die Taschenlampe ausschaltet und wieder einschaltet, wechselt der Lichtmodus zur nächsten Stufe, was ich sehr schade finde. Super wäre, wenn der eingestellte Modus bleiben würde und man erst beim nächsten Mal einschalten den Modus wechseln könnte. Wenn die Taschenlampe einige Zeit ausgeschaltet bleibt (ca. 30 Sekunden), startet das Programm wieder beim Anfang.

Die Verarbeitung der Taschenlampe ist sehr schlicht, was sie jedoch aus meiner Sicht auch auszeichnet. Sie ist sehr griffig, was die Handhabung der Lampe vereinfacht. Die Lampe ist auch sehr leicht, was ein grosser Pluspunkt bedeutet. Ich benutze Taschenlampen hauptsächlich zum Arbeiten. Daher kommen für mich nur Taschenlampen welche ein geringes Gewicht und einen guten Griff bieten in Frage.

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Die myTorch 18650 erfüllt diese Anforderungen total. Als ich das erste herumspielen beeendet hatte, setzte ich mich an den Computer und downloadete mir über die Homepage www.nextorch.com das Gratis-Programm „NEXTUNER“. Nach dem Download, welcher sehr schnell beendet war, erforschte ich die Taschenlampe nach ihrem USB-Anschluss. Ich fand das USB-Logo am Kopf der Lampe und fing, ganz Praktiker, an zu drehen, was sich als richtiger Entscheid erwies. Zehn Umdrehungen und der USB-Anschluss war frei.

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Ich koppelte die Lampe mit meinem Laptop und wartete auf eine gültige Verbindung. In dieser Zeit startete ich bereits den „NEXTUNER“. Das Programm kam mir sehr schlicht rüber, wie die Lampe. Leider ist dies nur in einer englischen Version erhältlich, was mir zu beginn einige Mühe bereitete, da ich der englischen Sprache nicht wirklich Herr bin.

Als mir dir Verbindung angezeigt wurde, die Lampe verfügt übrigens über ein rotes Lämpchen, welches den Anschluss  am PC anzeigt, fing ich gleich an, verschiedene Modis einzustellen. Gespeichert werden können bis zu 50 Modis. Das Programm verfügt über die Lichtarten „Helligkeit“, „Frequenz“ und eine Art „Blinkmodus“. Bei der Helligkeit können Lichtstufen in Prozent zwischen 5% und 100% eingestellt werden.

Bei der Frequenz, welche für den sogenannten „Strobo“ zuständig ist, kann zwischen 0.5 Hertz und 20 Hertz gewählt werden. Während 0.5 Hz ein blinken ist, ist 20 Hz ein heftiger Strobo, welcher schnell zu Kopfschmerzen führen kann. Bei dem „Blinkmodus“ kann die die „Leuchtzeit“ sowie die „Dunkelzeit“ eingestellt werden. Dabei kann ein schnelles aufblitzen der Leuchte erreicht werden oder auch ein sehr langsames blinken. Dieser Modus halte ich persönlich für überflüssig, jedoch macht es Spass, mit diesem zu experimentieren.

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Wenn man dann die gewünschten Einstellungen getroffen hat, kann man mit dem „Test“-Knopf im Programm die verschiedenen Modis überprüfen. Sofern man dann zufrieden ist, kann man den „Download“-Knopf drücken und das Programm wird in Sekundenbruchteilen auf der Taschenlampe gespeichert. Um das selbst entworfene Programm später wieder zu benutzen kann man es ganz einfach speichern und auch wieder mit „öffnen“ in das NEXTUNER-Programm einfügen und abändern.

Danach kann man austesten, ob man die richtigen Modis eingestellt hat. Ich habe bei meiner myTorch folgende Lichtbilder programmiert: 1. 25% 2. 50% 3. 100% 4. Strobo 10Hz 5. Strobo 20Hz und 6. Blinken, 0.5ms Licht, 0.5ms Dunkel. Ich bin damit sehr zufrieden und habe somit alles, was ich brauche, sowie ein wenig Spielzeug.

Was mir erst nach einer Weile auffiel war der Leuchtgrüne Schalter. Dieser leuchtet in der Dunkelheit, somit findet man die Taschenlampe immer, auch wenn sie nicht dort ist, wo sie sein sollte.

Die myTorch 18650 hat meine Fenix TK12 von ihrem Platz als Begleiter auf der Arbeit abgelöst, nun gibt sie mir, trotz den etwas weniger Lumen das nötige Licht und wenn ich irgendwann einen neuen Lichtmodus benötige, schalte ich zu Hause meinen Laptop an und stelle diesen nach meinen Wünschen ein.

myTorch 18650 (links) Fenix TK12 (rechts)

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Beamshots: myTorch 18650 (links) vs. Fenix TK12 (rechts)

Produktedetails:

  • Leuchtmittel: Cree-XP-G R5 LED mit 50‘000 Stunden Lebensdauer
  • Akku: Nextorch 18650 Akku, Laufzeit ca. 3h bei max. Lichtleistung, ca. 70h bei min. Lichtleistung
  • Lichtausbeute: bis 200 Lumen
  • Leuchtweite: laut Herstellerangaben bis zu 170 Meter
  • Länge: 157mm
  • Kopfdurchmesser: 36mm
  • Körperdurchmesser: 26mm
  • Gewicht: 132 Gramm ohne Akku, 184 Gramm mit Akku
  • Material: 6061-T6 Flugzeug-Aluminium
  • Wasserdichte: bis 1 Meter unter Wasser

Erstellt von Beni Hostettler

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