Erfahrungsbericht und Vergleich der Nextorch myTorch Serie

von Reto

Einleitung Testbericht:

Test für die Modelle:
myTorch AA
myTorch 2AA
myTorch 3AAA
myTorch 18650 (mit AKKU)
Wie immer wurden die Lampen von Yonc Trading super schnell geliefert www.yonc.ch. So sahen sie aus als sie bei uns eintrafen

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Testablauf:

Start: Wir nahmen die Lampen und starteten gleich mit Testen. Für das Modell Mytorch 18650 war das auch sofort möglich. Der Akku ist bereits vorgeladen mit im Paket. Für die anderen Modelle mussten wir jedoch erst Batterien besorgen – leider sind sie im Zubehör nicht inbegriffen.

Prüfen der Verarbeitung:

Die Gewinde sind hervorragend gearbeitet und laufen ohne Wiederstand es gibt kein Knirchen von Drehrückstanden. Saubere Verarbeitung.

Bei den beiden kleineren Modellen AA und 2AA ist der chromfrabige Lampenring (siehe Foto) scharfkantig, steht etwas vor. Dieses verchromte Kunsttoffteil bildet keine Gefahr, jedoch ist es unschön, dass es eine Kante bildet. Uns verwunderte es bei dieser gehohenen Verarbeitung einen Kunststoffring vorzufinden, eigentlich hätten wir mit einem Metallring gerechnet.

Ein Verbesserungsvorschlag für die Taschenlampen wäre eine Einsteckvorricktung wie ein Halfter oder ein Clip. Wie sie heute geliefert werden kann man sie leider nicht auf eine einfache Art befestigen bzw. sicher mitnehmen.
Die Wegrollsicherung – Rippen sind optisch schön gelöst, jedoch wären sie markanter vielleicht wirkungsvoller.

Programmieren:

Das Herunterladen der Programmiersoftware gelingt ohne Probleme. Das Programmieren ist wirklich einfach und macht Spass. Es  ist eine sinnvolle Option, da man individuell seine bevorzugte Programmabfolge gestalten kann. Funktionen wie schnelles Stroposkop schätze ich persönlich nicht und konnte nun statt dessen ein Warnsignal einprogrammieren. Die Software ist sehr einfach gehalten was sie auch leicht bediehnbar macht – es sind keine grossen EDV Kenntnisse nötig. Für alle Taschenlampen ist die gleiche Software benutzbar.

Hier ein Bild mit angeschlossenem Programmierkabel. Die beiden grösseren Taschenlampen haben die Programmierbuchse waagrecht so wie hier auf dem Bild. Die beiden kleineren Lampen haben die Buchse senkrecht.

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Die MyTorch 18650 setzt das Programmierkabel gleichzeitig zum Laden des Akkus ein. Das USB Kabel soll gemäss Beiblatt direkt den Akku über den Compter laden. Jedoch ist hier zu beachten, dass dies nicht den Leistungsdaten eines normalen Computers entspricht. Es wird ein zu hoher Ladestrom gezogen – daher Achtung! Wir benutzten ein Adapter der direkt am Netzstecker über 220V läd.

Nun geht es zur Sache:

Der grüne Druckknopf ist eine nette Idee, er leuchtet im Dunkeln nachdem er angleuchtet wurde. Da wir es aber genau wissen wollten – haben wir die Taschenlampe für ca 2-3 Stunden ins Dunkle gelegt – also die häufig reale Situation es ist dunkel und man will die Tschenlampe holen. Dann leutet der Knopf leider nicht mehr – schade. So wäre das Auffinden wohl zu einfach geworden ;-).

Das Durchschalten durch die Programme mit dem Taster ist leider nicht so intuitiv da man nur halb drücken darf. Erst beim vorwärtsschalten über Ein/ Ausschalten geht wird es sicher in der Bedienung.

Hier Bilder von allen Taschenlampen nebeneinander zum Grössenvergleich:

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Bei wasserdichten Taschenlampen war natürlich die erste Idee zum Bach unterm Haus und dort die Leuchtkraft unter Wasser und die Wasserfestigkeit zu prüfen. Wir hatten vorsichthalber alle O-Ringe beim Batterie einlegen nochmals mit Spezialfett nachgefettet. Die Wassertiefe bei den Aufnahmen ist zwischen 10 und 20 cm. Somit sind wir weit unterhalb der technischen Spezifikationen geblieben, die ja 1m Wassertiefe erlauben würden.
Den Test haben nicht alle Taschenlampen gleich gut überstanden.

Mit Beanstandung:

  • myTorch 3AAA ist undicht – es hat Wasser im Batterierohr

myTorch 2AA ist undicht – es hat Wasser im Lampenkopf und im Batterierohr – siehe Bild, Lampenglas beschlagen.

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Erfreulicherweise hat sich das beschlagene Lampenglase nach einer Nacht im trockenen Heizungsraum für die 2AA geklärt und sie funktioniert wieder.

Ohne Beanstandung:

  • myTorch AA ist ok
  • myTourch 18650 ist ok

Ein Test auf 1m Wassertiefe wollten wir den Taschenlampen nicht zumuten, wir hatten wohl Pech gehabt mit den Testlampen.  Der jetzige Stand bei unserem vereinfachten Test lässt sehr die Vermutung zu, die Taschenlampen sind gut geschützt wenn sie mal ins Wasser fallen.

Die Reihenfolge der Taschenlampen in den Bildern ist wie oben

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Nächster Test: Falltest mit der myTorch 2AA aus 80cm Höhe auf den Lampenkopf. Der Plastikring am Lampenkopf hat den Aufprall gut überstanden, jedoch hat es jetzt dort einige Macken/Kratzer die nicht so schön sind. Funktioniert aber sonst tadellos.

Und zu guter Letzt die Beamshots

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Abschliessende Beurteilung:

Die Taschenlampen sind Ihr Geld wert. In der Kategorie sicherlich richtig repräsentiert. Das Programmieren ist ein nettes Zusatzfeature. Aussehen, Handling und der grosse grüne Schaltknopf sind ansprechend Design. Leider fehlt ein Clip oder Halfter zum sicheren Transportieren, sicher noch ein Verbesserungspunkt.
Je nach persönlichem Einsatzgebiet findet man unter den 4 hier getesteten sicherlich eine Taschenlampe, die auf den individuellen Gebrauch zugeschnitten ist.

 

MyTorch 18650 mit 200 Lumen, die deutlich hellste Taschenlampe im Vergleich.

Schöner heller mittlerer Bereich und gute Ausleuchtung bis zum Lichtkegelrand.

Heller Ring am Abschluss fällt auf.

 
 

3AAA mit 150 Lumen.

Schöner heller mittlerer Bereich und gute Ausleuchtung bis zum Lichtkegelrand.

Heller Ring am Abschluss fällt auf.

 
 

2AA mit 140 Lumen.

Schöner heller mittlerer Bereich und gute Ausleuchtung bis zum Lichtkegelrand.

Heller Ring am Abschluss fällt auf.

 
 

AA mit 70 Lumen.

Schöner heller mittlerer Bereich und gute Ausleuchtung bis zum Lichtkegelrand.

Heller Ring am Abschluss fällt auf.

 

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